DHA

Trabzonspor wittert "böse Absicht der Schiedsrichter"

21.9.2020 11:46 Uhr

Nach dem mageren 0:0 bei Denizlispor am zweiten Spieltag der Süper Lig hat Trabzonspor-Generalsekretär Ömer Sagiroglu zum Rundumschlag gegen die Schiedsrichter ausgeholt. Er wittert eine Verschwörung gegen den Vizemeister und Pokalsieger. Vor allem, weil Referee Volkan Bayarslan in der Partie beim Klub aus der südwesttürkischen Provinz für durchaus fragwürdige Entscheidungen gesorgt hatte.

"Das größte Problem im türkischen Fußball ist, dass man es nicht schafft, Gerechtigkeit walten zu lassen", schrieb Sagiroglu auf der Trabzonspor-Homepage. "Die Schiedsrichter-Entscheidungen sind nicht fehlerhaft, hier wird mit purer Absicht gehandelt. Hinter diesen Pfiffen stecken böse Absichten und organisierte Machenschaften“, fügte er an. Bereits beim 1:3 gegen Besiktas zum Saisonauftakt hatte sich der Klub über den Referee aufgeregt. Mit nur einem Punkt aus zwei Spielen rangiert Trabzonspor derzeit auf einem tristen 15. Tabellenplatz.

"Die Szene mit Asan war ein klarer Elfmeter"

Ins gleiche Horn wie Sagiroglu blies auch Trabzonspor-Trainer Eddie Newton. Seine Mannschaft sei benachteiligt worden, betonte er nach dem Spiel. "Vor allem in der zweiten Hälfte wurden die kritischen Szenen zu unseren Ungunsten gepfiffen. Zwei Elfmeter wurden uns nicht gegeben, dazu ein Tor zurückgenommen. Die Szene mit Serkan Asan war ein klarer Elfmeter", echauffierte er sich.

Dabei war der Brite im Grunde zufrieden mit dem Spiel seines Teams. "Mit den Leistungen bin ich zufrieden, nur unsere Chance haben wird nicht konsequent genutzt. Insgesamt haben wird die Partie dominiert. Darauf können wir aufbauen", erklärte er.

(bl)

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