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Trabzonspor erreicht Play-offs durch Sieg gegen Prag

15.8.2019 23:05 Uhr, von Chris Ehrhardt

Trabzonspor ging nach dem 2:2 bei Sparta Prag mit viel Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen die Tschechen. Ein Sieg und sogar ein knappes Remis würden dem Team von der Schwarzmeerküste reichen, um in die Play-offs der Europa League einzuziehen und damit die große Chance auf die Gruppenphase zu haben. Und die Tiger haben es tatsächlich geschafft. Mit dem 2:1-Heimsiegt geht es weiter in die Play-offs, wo nun AEK Athen in einer Woche auf das Nachbarschaftsduell wartet.

Trabzonspor machte früh klar, wer nun die Herren der Schwarzmeerküste sind. Bereits in der 11. Minute musste der rumänische Keeper Florin Nita im Kasten von Prag hinter sich greifen. Und wieder war es der Norweger Alexander Sörloth, der dem Rumänen wie im Hinspiel in Prag einen Ball einschenkte. Nach einer wunderbar getimten Flanke war 1,93 große Hüne zur Stelle und wuchtete den Ball unhaltbar in die Maschen – 1:0. Danach hatte Trabzon weitere Chancen, aber man tat sich vorne wirklich schwer. Abdulkadir Omur versemmelte eine Chance, bei der es wirklich schwerer war, den Ball nicht in die Maschen zu setzen. Auch Prag hatte seine Möglichkeiten, doch die Tschechen war vor dem Kasten von Ugurcan Cakir viel zu hektisch mit dem frühen Rückstand im Nacken. So ging es mit der knappen Führung für Trabzon in die Pause.

In den Play-offs wartet AEK Athen

Nach der Halbzeit zeigte sich ein identisches Bild. Trabzon bemüht, aber zu leichtfertig im Abschluss und Prag bemüht, den Ausgleich zu knipsen. Und das gelang Adam Hlozek in der 78. Spielminute – 1:1. Damit wurde es wieder eng für Trabzonspor. Noch ein Tor würde den Tschechen fürs Weiterkommen reichen. Durch sah sich Trabzon, als Jose Sosa in der fünften von sieben Minuten Nachspielzeit einen Elfer für sein Team rausholte. Doch was Anthony Nwakaeme aus der Chance zur Vorentscheidung machte, war schlicht kläglich. Mit der Jacke konnte Keeper Nita das Schüsschen quasi abblocken. Das endgültige Aus für Prag holte aber in der achten Minute der Nachspielzeit gerade ein Tscheche heraus: Filip Novak. Blitzsauber wurde er von Sosa bedient, marschierte alleine auf die Kiste von Nita zu und machte das eiskalt – 2:1.


Damit war Trabzon durch und muss nun in den Play-offs gegen AEK Athen antreten. Das Nachbarschaftsduell der alten Erzrivalen Griechenland und Türkei in der Europa League. Ein Vorteil für Trabzonspor ist es, dass man zuerst in Athen antreten muss und danach vor heimischem Publikum die Chance hat, alles zu korrigieren. Es wird sicher spannend.

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