Hürriyet

Trabzonspor beantragt beim ECHR die Aufhebung des Ergebnisses der Süper Lig 2010/11

17.2.2021 9:56 Uhr

Der türkische Fußballverein Trabzonspor hat beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (ECHR) beantragt, das Ergebnis der Süper Lig 2010/11 aufzuheben, wo Istanbuls Fenerbahce sich den Meistertitel holte und Trabzon als Zweiter die Saison beendete.

"Unser rechtlicher Kampf um die Umkehrung des Ergebnisses der Süper Lig 2010/11 bei der FIFA und der UEFA ist nach wie vor nicht schlüssig", heißt es in der Erklärung des Vereins am 16. Februar. "Die Welt und die europäischen Fußballorganisationen würden sich nicht einmischen, selbst wenn in dieser Saison Spielmanipulationen entschieden worden wären", fügte der Club hinzu. Mit der Entscheidung des Clubvorstands hätten die Anwälte des Vereins in der Schweiz Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen und sich letztlich bei der ECHR bezüglich der Umkehrung beworben.

Spielmanipulations-Skandal in der Süper Lig

Ein langjähriger Streit zwischen den beiden türkischen Vereinen Trabzonspor und Fenerbahce begann, als drei Beamte der Kanarien, einschließlich seines ehemaligen Präsidenten, in der Saison 2010/11 in einen angeblichen Spielmanipulationsskandal verwickelt waren.

Die Türkische Fußball Föderation (TFF) sanktionierte die drei Offiziellen von Fenerbahce im Mai 2012, bestrafte jedoch nicht den Verein. Im Juli 2019 lehnte der Internationale Sportgerichtshof (CAS) die Berufung von Trabzonspor auf den Meistertitel ab.

(gi)

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