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Trabzon verpasst gegen Basaksehir Sprung an die Spitze

28.10.2019 20:57 Uhr, von Chris Ehrhardt

Den Abschluss des neunten Spieltages in der türkischen Süper Lig machte die Partie Basaksehir gegen Trabzonspor am Montagabend. Das, was vor einigen Jahren eher "Randmusik" darstellte, hatte heute einen besonderen Biss: Trabzon konnte sich mit einem deutlichen Sieg von mehr als zwei Toren an die Tabellenspitze schießen. Das klappte nicht, denn am Ende hieß es 2:2 und mit der Punkteteilung bleiben die Tiger von der Schwarzmeerküste Tabellenvierter.

Rückblickend kann man sich die erste Hälfte getrost schenken. Gut, es gab die eine oder andere Situation, in der es hätte möglicherweise schnackeln können, aber da war dann auf beiden Seiten reichlich Unvermögen im Weg. Die größte Möglichkeit hatte noch Trabzonspor, aber da wusste Mert Günok gleich doppelt zu parieren. So ging es nach den ersten 45 Minuten eher ernüchtert in die Kabinen zum Pausentee.

Zweite Halbzeit entschädigt für fade erste 45 Minuten

War man von der ersten Halbzeit enttäuscht, sollte des zweite Durchlauf die Zuschauer entschädigen – zumindest was die Tore angeht. Und das Toreschießen eröffnete Trabzon. Standardsituation und Martin Skrtel stieg mit den Armen rudernd in die Lüfte. Kann man so machen – wenn man den Ball nicht mit den Fingerchen berührt. Aber genau das tat der Verteidiger und dafür gab es den gelben Karton und einen Strafstoß. In der 61. Minute trat Daniel Sturridge an und nagelte den Ball ins Netz – 0:1. Basaksehir wurde nun etwas wacher, drückte auf den Ausgleich. Und der kam in der 67. Minute. Schneller Ball nach vorne, Enzo Crivelli geht ab wie die Rakete und Keeper Ugurcan Cakir stoppte ihn mit einem Foul – klarer Elfer. Edin Visca (P)machte es sehr sicher – 1:1.


Und es kam noch besser für die Hausherren, die nun aus dem Tiefschlaf erwacht schienen. Großes Gewusel in der 67. Minute vor dem Tor von Trabzonspor, Keeper Cakir kann einen Schuss aus der Distanz nur zur Seite wegklatschen und da stand dann Handballer Skrtel und zeigte, er hat auch Füße, mit denen er das Leder in die Maschen donnern kann – 2:1. Trabzon mühte sich redlich, schaffte dadurch aber auch Räume für Konter, die aber verpufften. In den letzten Sekunden der sechsminütigen Nachspielzeit schepperte es dann aber doch noch einmal. Standardsituation, Alexander Sörloth schraubte sich hoch und nagelte den Ball unhaltbar für Mert mit dem Kopf in die Maschen – 2:2. Dabei blieb es dann auch und Trabzon schaffte den Sprung nach ganz oben nicht.

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