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Trabzon träumt nach Heimsieg von Europa League

9.3.2019 16:15 Uhr, von Christian Ehrhardt

Nur ein Sieg würde Akhisarspor gegen Trabzonspor weiterhelfen, um sich im Tabellenkeller der türkischen Süper Lig ein wenig weiter nach oben zu arbeiten und die Chance zu wahren, auch in der kommenden Saison im Oberhaus zu spielen. Doch auch für Trabzon war der Sieg Pflicht, denn die Schwarzmeer-Tiger würden gerne in der kommenden Saison wieder internationale Luft schnuppern. Wer hat sich am Ende die Punkte gesichert?

Die ersten 45 Minuten war reich an Höhepunkten. Viel Bewegung auf beiden Seiten, Abschlussversuche und in der Folge auch hervorragende Paraden beider Keeper. Nur verwert- und zählbar war leider nichts. Beide Abwehrreihen spielten sehr gut und beide Torhüter hatten gerade in der ersten Hälfte ihren "Glanztag". Oder das Aluminium war im Weg, wie beim Versuch von Ekuban in der 33. und 45. Minute. So ging es nach der kurzweiligen ersten Halbzeit mit einem torlosen Remis in die Pause – und der Hoffnung, dass die Stürmer in der zweiten Hälfte besser zielen würden.

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Eine hochspannende zweite Hälfte in Trabzon

Und als wären die ersten 45 Minuten nur die Einleitung zu Großem gewesen, war die zweite Halbzeit spannungsgeladen und teils sogar hochklassig. In der 65. Minute gab es dann endlich erstmals Grund zum Jubel – allerdings nicht für die Hausherren. Rajko Rotman setzte Jeremy Bokila mustergültig ein und drin war der Ball – 0:1 für Akhisar. Ekuban wird sich sicherlich noch mehr über seine beiden Alutreffer aus der ersten Hälfte geärgert haben.

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Doch Trabzonspor steckte nicht auf. Und nur fünf Minuten nach dem Jubel der Gäste, in der 70. Minute, konnten die Tiger sich freuen. Und natürlich war es wie so häufig Anthony Nwakaeme, der durch seine Torjägerqualitäten bestach – 1:1. Aber es sollte noch besser kommen. In der 74. Minute gab es große Aufregung. Warum? Nach einem Angriff von Trabzonspor soll es zu einem Foul im Strafraum gekommen sein und der Unparteiische Yasar Kemal Ugurlu entschied sich umgehend für einen Strafstoß. Nach zahlreichen Protesten der Gäste schaute er sich die Szene auf dem Monitor an – und blieb bei seinem Pfiff. In der 76. Minute ließ sich Jose Sosa die Chance nicht entgehen und netzte vom Punkt trocken ein – Keeper Milan Lukac war komplett verladen worden und suchte sich die falsche Ecke aus.

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Auch nach der Führung für die Hausherren gab es auf beiden Seiten noch einige gute Chancen, aber es blieb dann doch nach 90 Minuten beim knappen, aber aufgrund der Chancen auch völlig verdienten Sieg von Trabzonspor. Die Tiger hatten fast 60 Prozent Ballbesitz und gaben auch weit mehr Schüsse aufs Tor ab, waren also wesentlich aktiver als Akhisar.

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