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Trabzon: Sümela-Kloster wird wiedereröffnet

24.5.2019 18:29 Uhr

Nach vier Jahren umfangreicher Restaurierungs- und Gesteinsverbesserungsarbeiten wird am Samstag der erste Teil des Sümela-Klosters in der Schwarzmeerprovinz Trabzon wiedereröffnet.

Das Sümela-Kloster, das sich auf einer steilen und felsigen Fläche im Karadag-Gebirge im Altindere-Tal befindet und Besuchern eine Kombination aus Natur, Geschichte und Kultur bietet, wurde 2015 wegen der Restaurierungsarbeiten für Touristen geschlossen.

Umfangreiche Restaurationen

Wie die Behörden mitteilten, wurden während der Arbeiten unter anderem 4.000 Tonnen Felsen gesäubert, der 300 Meter lange Fußweg zum Kloster instandgesetzt und verschiedene Klosterteile wie Aquädukte, das Eingangsgebäude und Treppen wiederhergestellt.

Das griechisch-orthodoxe Kloster wurde vermutlich bereits im 4. Jahrhundert erbaut, obwohl heute Alexios III. (1348 – 1390) als eigentlicher Gründer gilt. Doch es ist nicht nur eine religiöse Stätte, sondern ist auch kunstgeschichtlich von großer Bedeutung. Alleine die kunstvollen Fresken, mit denen diverse Räume des Klosters verziert sind, werden Kunstbegeisterte in Verzückung versetzen.

Viel zu sehen, viel zu tun

Mit seinen Naturschönheiten, einzigartigen Landschaften und touristischen Alternativen ist das Kloster zu jeder Jahreszeit beliebt und bietet Besuchern verschiedene Möglichkeiten wie Trekking, Mountainbiking, Paragliding und eine Fotosafari.

Um zum Kloster zu gelangen, sollte man allerdings gutes Schuhwerk anziehen. Denn das 1.200 Meter hoch gelegene Kloster ist auf den letzten Metern nur zu Fuß zu erreichen. Der Parkplatz, der sich in direkter Nähe eines Armes des Degirmendere-Flusses befindet, liegt auf rund 950 Metern Höhe. Der Weg, der zum Kloster führt, ist an manchen Stellen etwas steil, belohnt dafür aber mit wahrhaft atemberaubenden Aussichten. Immerhin liegt das Sümela Kloster im Nationalpark Altindere und ist von weitläufigen Bäumen umgeben.

(be)

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