imago images / Arabian Eye

Touristen-Attraktion Pamukkale hofft noch auf eine Million Besucher

9.6.2020 22:05 Uhr

Die Betreiber von Pamukkale, die natürlich schönen und von der Unesco als Weltkulturerbe zertifizierten Kalksinterterrassen im Südwesten der Türkei, hoffen trotz der Corona-Krise in diesem Jahr noch auf eine Million Besucher.

Im Zuge der landesweiten Corona-Lockerungen hat die beliebte Touristenattraktion seit kurzem wieder geöffnet. Damit sich die Besucher sicher fühlen können, wird ein speziell ausgearbeitetes Hygienekonzept streng angewandt, erklärte der lokale Tourismusmanager, Gazi Murat Sen.

"Wir gehen von keinem neuen Corona-Fall aus"

Auch in den umliegenden Hotels seien die Sicherheitsstandards "auf höchstem Niveau", erklärte er. "Wir gehen von keinen neuen Corona-Fällen aus", betonte er. Die Hotelbetreiber sind überzeugt, dass die Hälfte der Touristen - wenn der Flugbetrieb wieder halbwegs normal läuft - aus dem fernen Osten und aus Asien kommen werden. Sie rechnen mit etwa 600.000 Gästen aus China, Südkorea, Malaysia, Indonesien, Japan und Russland.

Die Terrassen von Pamukkale entstanden im Jahr 692 n. Chr. durch die Verdunstung des heißen, kalkhaltigen Thermalwassers aus den Quellen, aus denen jeden Tag noch immer kohlensäurehaltiges und kalziumreiches Wasser fließt.

Heilende Wirkung des Thermalwassers

Baden ist dort zwar verboten. Aber der Gang barfuß durch die mit angenehm warmen Thermalwasser gefüllten kleinen Teiche soll eine heilende Wirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Haut- und Nervenerkrankungen sowie Darmstörungen haben.

(bl)

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