imago images / Gerhard Leber

Tourismusministerien in Europa wollen Reisebranche stützen

28.9.2020 22:02 Uhr

Am heutigen Montag tagten in Brüssel die Beauftragten für Tourismus der EU-Länder. Ziel soll es sein, meldet fvw, dass eine einheitliche Routine gefunden werden soll, kommunizierte der Tourismusbeauftrage der deutschen Bundesregierung, Thomas Bareiß. Auf der Agenda standen die uneinheitlichen Regelungen zur Quarantäne, die Reisewarnungen, Schnelltests und die Einstufungen als Risikoländer.

Thomas Bareiß sagte im Vorfeld des Ministertreffens in Brüssel, dass man eine stärkere Steuerung und Harmonisierung auf europäischer Ebene bräuchte. Er sähe einen Strukturwandel in der Reisebranche. Dabei, so Bareiß, wolle man den Reisesektor nicht im Stich lassen, sondern begleitend aktiv sein. Es stünde viel auf dem Spiel und darum wolle man zusammen stark und gestalterisch aktiv sein. Das müsse das Ziel des Zusammenkommens sein.

Letztlich, so Bareiß, würde man über rund sechs Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sprechen, die europaweit unter akuter Angst um ihren Job stünden. Hier müsse man laut Bareiß ansetzen und die Jobverluste verhindern. Sein Primäransatz sei es darum, wie sich ein Revitalisierungsprozess der Reisebranche gestalten ließe und wie man den Tourismussektor stärken kann. Am Ende des Tages muss man bedanken, dass der Tourismus in vielen Ländern einen erheblichen Wirtschaftsfaktor abbilden würde.

(ce)

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