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Tottenham-Kracher: Nicht nur Reus bereitet dem BVB Sorgen

12.2.2019 12:38 Uhr

Borussia Dortmund reist mit erheblichen Personalproblemen zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Tottenham Hotspur. Neben Kapitän Marco Reus (Muskelfaserriss) können im Londoner Wembley-Stadion auch Stürmer Paco Alcacer (Entzündung in der Schulter), Defensivspieler Julian Weigl (grippaler Infekt) und Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek (Fußprobleme) nicht auflaufen.

Das Spiel bei den Spurs ist der Auftakt eines deutsch-englischen Champions-League-Dreikampfes. Schalke 04 misst sich in der Königsklasse mit Manchester City, Rekordmeister Bayern München trifft auf den FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp.

"Die meisten BVB-Spieler noch nicht auf der Welt"

Auch an das Wembley-Stadion - die berühmteste Arena der Welt - haben die Dortmunder keine guten Erinnerungen. Zwei Spiele bestritten die Schwarz-Gelben dort bislang, zweimal gingen sie als Verlierer vom Platz.

Vor allem das 1:2 gegen den FC Bayern im deutschen Champions-League-Finale von 2013 schmerzt bis heute. Einen Einfluss auf die Partie am Mittwoch (21 Uhr) hat diese Niederlage nach Einschätzung von Sebastian Kehl jedoch nicht. "Die meisten unserer Spieler waren damals ja noch gar nicht auf der Welt", scherzte der BVB-Lizenzspielerchef beim Streamingdienst DAZN.

Ebenfalls unerfreulich sind die Erinnerungen an das 1:3 gegen Tottenham Hotspur im Gruppenspiel der vergangenen Saison. Roman Bürki sieht aber gute Voraussetzungen, dass es diesmal besser klappt. "Tottenham hat sich bei Transfers zurückgehalten und dürfte in etwa die Qualität wie im Vorjahr haben. Bei uns gab es einige Transfers, mit denen wir uns deutlich verbessert haben. Das verspricht ein Duell auf Augenhöhe", sagte der BVB-Torhüter dem "Kicker".

Sancho vergisst Reisepapiere

Zu allem Überfluss sind die Dortmunder heute mit einer leichten Verspätung nach London aufgebrochen. Der Grund war Englands Jungstar Jadon Sancho. Der 18 Jahre alte Neuzugang des BVB verließ kurz vor dem Abflug um 12 Uhr den Sicherheitsbereich des Flughafen Dortmund, weil er offenbar seine Reisepapiere vergessen hatte.

Nach der Rückkehr des Offensiv-Stars konnte der BVB-Tross mit einer Verzögerung von etwa einer halben Stunde dann endlich losfliegen.

(bl/afp)

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