afp

Tote bei Unwettern

16.6.2019 12:43 Uhr

Ein deutsche Camperin starb bei schweren Unwettern in Frankreich. Ein Baum war umgestürzt und auf das Wohnmobil der 51-Jährigen aus Deutschland gestürzt. In der Schweiz kam es aufgrund des Unwetters zu schweren Stürmen, bei denen eine Frau auf dem Genfer See mit dem Boot kenterte und ertrank. Auch in den kommenden Tagen werden europaweit Extrem-Wettersituationen erwartet, die Menschenleben gefährden.

Bei Unwettern in Frankreich und der Schweiz sind am Samstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine 51-jährige Deutsche starb, als ein Baum auf ihr Wohnmobil auf einem Campingplatz in Taninges im französischen Département Haute-Savoie an der Grenze zur Schweiz stürzte. Eine Frau ertrank im Genfer See, nachdem ihr Boot während eines Sturms gekentert war, wie die Polizei erklärte. Sie seien von dem Unwetter überrascht worden, sagte ein Mann, der mit ihr auf dem Ausflugsboot war.

Die Unwetter wüteten am Samstagnachmittag vor allem in der französischen Region Auvergne-Rhône-Alpes. In der Gemeinde Roman-Sur-Isère im Département Drôme verwandelten sich die Straßen nach gewaltigen Hagelschauern in Sturzbäche, wie das Rathaus mitteilte. Dutzende Menschen wurden durch Tennisball-großen Hagel verletzt, Häuser beschädigt. Auch im Westen der Schweiz hagelte es, der Wind erreichte laut der Schweizer Meteorologiebehörde Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h.

(ce/afp)

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