Hürriyet

TOGG setzt auf Start-ups in der Türkei

6.11.2020 12:42 Uhr

Gürcan Karakas, CEO der türkischen Automobile Enterprise Group TOGG, enthüllte einige weitere Details in seiner Rede im Rahmen der "Turkey's Automotive Journey", einer Online- Veranstaltung der Istanbul Tech Week 2020, die er leitete. Der CEO teilte mit: "Wir haben im Land die Zusammenarbeit mit rund 200 Start-ups geprüft. Davon haben wir uns im Auswahlverfahren mit mehr als 150 in der ersten Phase und danach nochmals mit rund 50 getroffen. Ziel war zu evaluieren, wie wir uns gegenseitigen Mehrwert schaffen können. Die Unternehmen, die wir als potenzielle Partner identifiziert haben, gehen nun Verhandlungen mit TOGG."

Karakas wies darauf hin, dass eine Transformation in Bezug auf Mobilität im Gange sei, die man hervorheben müsse. Er erklärte, dass sich die Art und Weise, sich von Punkt A nach Punkt B in der Welt zu bewegen, sowohl inhaltlich als auch methodisch geändert habe. "Der Rahmen unserer Vision ist nicht, ein Automobilunternehmen zu sein, sondern mehr als nur ein Automobil zu konstruieren und den Rahmen dieses Mobilitätsökosystems zu definieren und den Kern zu bilden. Wir wissen, dass wir dies nicht alleine tun können. Daher entwickelt sich unsere Reise innerhalb dieses Rahmens. Wir entwerfen weiterhin Profile für unsere Partner, die wir auf der Reise brauchen."

Karakas betonte, dass sich die Perspektive auf Start-ups im Mobilitäts-Ökosystem komplett ändern sollte. "Unsere Start-ups sind für uns als OEM genauso wichtig wie kreativ. Sie befinden sich in einer Struktur, die Ideen und Werte generiert. Wenn wir die Zusammenarbeit so starten, ist die Art und Weise, wie wir mit ihnen arbeiten, etwas anders. Wenn Sie als Partner auf Augenhöhe mit Start-ups Geschäfte machen, ist der Umfang der Kooperation etwas anders." Karakas erinnerte daran, dass sie beim Start TOGG-Projektes zunächst drei verschiedene Start-ups aus drei verschiedenen Bereichen mit ins Boot geholt haben.

Nachhaltigkeit großes Thema bei TOGG

In Bezug auf Start-ups in der Türkei erklärte Karakas, dass es unmöglich sei, mit allen zusammenzuarbeiten und sagte: "Wir haben rund 200 Start-ups studiert. Wir haben mehr als 150 Personen interviewt, von denen 50 auf einer Linie mit uns waren. Als Partner, mit dem wir gegenseitigen Wert schaffen können, haben wir Verhandlungen mit einer beträchtlichen Anzahl von ihnen aufgenommen. Deshalb entwerfen wir weiterhin neue Geschäftsmodelle, die auf die gleiche Weise wie im Mobilitätsökosystem ablaufen, wie wir die mechanischen Teile unseres besseren Autos entwerfen."

Auf die Frage, ob der Einsatz nachhaltiger Materialien auf der Agenda stünde, antwortete Karakas: "Ja, wir errichten die sauberste Anlage in Europa und nicht nur in unserem Land. Unser Batteriepartner ist so aufgestellt, die einzige Lösung für die Wiederverwendung und das Recycling anzubieten." In Bezug auf die Frage, ob es Pläne für die Wiederverwertung der Batterien in Elektrofahrzeugen nach deren Lebensdauer gibt, sagte Karakas: "Wir planen, die Batterien nach achtjähriger Verwendung in Kraftfahrzeugen in ihrem zweiten Leben wiederzuverwenden. Auch in Bezug auf den Batteriepartner, unser Batterie-Recycling und den Zugang zu unseren Technologien und Geschäftsmodellen ist das Unternehmen weltweit führend."

(ce)

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