Hürriyet

TOGG lässt Katze aus dem Sack - 75 von 101 Lieferanten aus der Türkei

28.11.2020 9:33 Uhr

Gürcan Karakas, CEO der türkischen Automobile Enterprise Group TOGG, ließ jüngst die Katze aus dem Sack. Die häufig gestellte Frage, wie sich die Lieferanten für das erste Elektro-Auto der Türkei zusammensetzen, wurde beantwortet. "Wir haben die Lieferantenauswahl abgeschlossen. 75 Prozent der insgesamt 101 Lieferanten sind aus der Türkei und die Mehrheit von ihnen sind TAYSAD-Mitgliedsorganisationen. 25 Prozent der Zulieferer sind Unternehmen aus der ganzen Welt.''

Auf der Ratssitzung der Industriekammer von Istanbul im November sagte Karakas weiter: "Wir haben eine Vereinbarung mit Farasis unterzeichnet. Ein Unternehmen, das sich international in Bezug auf die Batterie, den vielleicht wichtigsten Teil des Elektrofahrzeugs, bewährt hat. Wenn wir Produkte nicht aus dem Inlandsangebot beziehen können, müssen wir auf dem internationalen Markt das Beste kaufen. Bisher haben wir 200 Start-ups untersucht und mit neun von ihnen werden wir zusammenarbeiten.''

TOGG soll internationale Maßstäbe setzen

Karakas bestätigte nochmals die Rahmenvoraussetzungen: "Wir werden eine 175.000 Quadratmeter große Anlage auf einem 1,2 Millionen Quadratmeter großen Grundstück in Gemlik haben und Arbeitsplätze für 4300 Menschen schaffen. Die jährliche Kapazität liegt kalkuliert bei 175.000 Fahrzeugen in unserem Werk. Bis 2032 rechnen wir mit einer Gesamtproduktion von bis einer Million."

Der Vorsitzende der Industriekammer Istanbul, der ISO, Erdal Bahcivan, erklärte, dass das türkische Automobilprojekt TOGG auch international von strategischer Bedeutung sei: "TOGG ist mehr als nur ein inländischer Automobilhersteller. Die Türkei wird zur technologischen Entwicklung in dem Segment beitragen", teilte er zuversichtlich mit. Bahcivan betonte, dass autonomes Fahren und Elektrofahrzeuge bei dieser großen Transformation eine Vorreiterrolle spielen: "Autos werden buchstäblich zu intelligenten Computern, die mit ihrer Umgebung kommunizieren. Wir sprechen von einer Welt, in der das Internet nicht im Auto ist, sondern das Auto selbst im Internet. Da unsere Städte, Häuser und Fabriken intelligenter werden, verwandelt sich unser Auto in einen Lebensraum. Wir nähern uns einer Zeit, in der alles miteinander verflochten und alles miteinander verbunden ist. In einer Zeit, in der die Rollen in der globalen Automobilindustrie neu definiert werden, hat unser Land auch den Knopf gedrückt, um die inländische Automarke zum Leben zu erwecken und international Maßstäbe zu setzen."

(ce)

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