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TISAD: Das "Safe Tourism"-Zertifikat ist bedeutungslos geworden

24.11.2020 16:46 Uhr

Der Verband der türkischen Tourismusunternehmen und Reisebüros (TISAD) reagierte auf die Schließung von Restaurants, die im Rahmen der Coronamaßnahmen das "Safe Tourism"-Zertifikat erhalten haben, mit Kritik. Restaurants und Cafés dürfen derzeit keine Gäste empfangen, sondern ihre Speisen und Getränke nur im Abhol- oder Lieferservice anbieten.

Durch die Schließung der Gastro-Betriebe habe das Tourismuszertifikat jede Bedeutung verloren und sein Ruf einen Makel bekommen. "Die Entscheidung schürt den Gedanken, dass das Zertifikat seinen Sinn nicht erfülle", so eine Mitteilung des TISAD.

TISAD betonte nachdrücklich, dass die Gastronomiebetriebe viel Geld investiert und ihre Restaurants und Cafés so hergerichtet hätten, um den hohen Anforderungen des Zertifikats gerecht zu werden, nur, damit diese Betriebe nun wieder geschlossen werden müssten. Dies sei, als ob man den Führerschein erhalten habe, aber nicht Auto fahren dürfe.

"Safe Tourism"-Zertifikat ein Beispiel für die Welt

Dieses Projekt des Tourismusministeriums sei ein Beispiel für die Welt. Während des Zertifizierungspandemieprozesses sei das Vertrauen der Gäste gewonnen worden und die Unternehmen hätten bestimmte Prozesse und Maßnahmen standardisiert. Die Zertifizierung werde sich langfristig positiv auf die Servicequalität und Überprüfbarkeit in der Türkei auswirken und damit dieser Prozess an Ansehen gewinnt, muss entschieden werden, dass zertifizierte Unternehmen ihre Aktivitäten fortsetzen dürfen, solange keine komplette Ausgangssperre verhängt werden würde.

Abschließend forderte TISAD den Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy, den Gesundheitsminister Dr. Fahrettin Koca und den Innenminister Süleyman Soylu dazu auf, das "Safe Tourism"-Zertifikat, den Zertifizierungsprozess und die zertifizierten Unternehmen zu unterstützen.

(be)

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