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Tiefstand seit November 2016

19.8.2019 14:59 Uhr

In der Eurozone hat sich die Inflation im Juli deutlich abgeschwächt und den tiefsten Stand seit mehr als zweieinhalb Jahren erreicht. Die Inflationsrate sei von 1,3 Prozent im Vormonat auf 1,0 Prozent gesunken, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag nach einer zweiten Schätzung mit.

Damit wurde die erste Erhebung leicht um 0,1 Prozentpunkte nach unten revidiert. Im Monatsvergleich sanken die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent.

Teuerung so gering wie seit November 2016

Die Teuerung ist in der Eurozone damit so gering wie seit November 2016 nicht mehr. Die Kerninflation, die schwankungsanfällige Komponenten wie Energie ausklammert, fiel im Juli von 1,1 auf 0,9 Prozent. Hier wurde die erste Schätzung bestätigt. Die Kernteuerung gilt als Orientierungsgröße für den Inflationstrend.

Auch die Europäische Zentralbank (EZB) beobachtet die Kerninflation genau. Die EZB ist für stabile Preise zuständig und strebt mittelfristig eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an.

Am deutlichsten verteuerten sich im Juli Lebensmittel, die im Durchschnitt 1,9 Prozent mehr kosteten als ein Jahr zuvor. Dienstleistungen, zu denen auch Mieten zählen, waren 1,2 Prozent teurer.

(an/dpa)

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