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Thailand: Massenweise Flüge abgesagt

4.1.2019 10:24 Uhr

Massive Einschränkungen erwarten Touristen, die nach Thailand reisen wollen. Das Land erwartet den Tropensturm "Pabuk", doch jetzt schon machen Regen und Wind mehreren Regionen zu schaffen.

Ausläufer des womöglich schlimmsten Tropensturms seit Jahrzehnten haben den Süden Thailands mit heftigen Regenfällen, starken Winden und bis zu fünf Meter hohen Wellen auf See erreicht.

Laut der Meteorologiebehörde sollte der Sturm "Pabuk" am Freitagabend (Ortszeit) auf Land treffen. Ihrer Einschätzung zufolge könnte "Pabuk" ähnlich zerstörerisch werden wie Tropensturm "Harriet", der 1962 fast tausend Menschen im Land tötete.

Urlaubsregionen blieben zunächst verschont

Die Ausläufer richteten ersten Informationen zufolge keine größeren Schäden an. Die bei Touristen beliebten Urlaubsregionen Phuket, Ko Samui und Krabi seien zunächst noch verschont geblieben, sagte der Katastrophenschutz in Phuket der Deutschen Presse-Agentur.

Alle Flüge von und nach Ko Samui wurden vorsorglich abgesagt, auch wenn der Regen zunächst noch mäßig war, wie ein Flughafenmitarbeiter auf dpa-Anfrage sagte. Laut Katastrophenschutz wird die Situation dort noch nicht als Krise eingestuft. In Phuket habe es noch keinen Regen gegeben. "Es gibt keine Panik bei den Touristen. Aber falls irgendetwas passiert, sind wir gut vorbereitet", sagte der Chef des Katastrophenschutzes in Phuket, Prapan Kanprasang.

Flughafen geschlossen

Auch der Flughafen in der Provinz Nakorn Si Thammarart ist seit Donnerstagabend geschlossen. Der Flugverkehr am Airport Flughafen Surat Thani in der gleichnamigen Provinz sollte am Freitag ebenfalls eingestellt werden.

Das Unwetter war am Donnerstag vom Südchinesischen Meer heraufgezogen und hatte Nakorn Si Thammarat erreicht, wo der Sturm später auf Land treffen sollte. Laut der Meteorologiebehörde bewegt er sich mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 80 Stundenkilometern Richtung Westen.

Mehr als 6000 Anwohner der Region hätten ihre Häuser vorsorglich verlassen müssen, teilte das Katastrophenschutzministerium mit. Derzeit dürfen keine Schiffe fahren, das Schwimmen im Meer ist bis auf weiteres verboten.

(sis/dpa)