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Tesla-Chef Musk bezeichnet Corona-Beschränkungen als "faschistisch"

30.4.2020 10:20 Uhr, von Björn Lücker

Eigentlich wollte er nur die Quartalszahlen des Konzerns verkünden. Doch als bei der Telefonkonferenz eher beiläufig die Corona-Krise zum Thema wurde, rastete Elon Musk, Chef des milliardenschweren Elektroauto-Herstellers Tesla, völlig aus.

Die Ausgehbeschränkungen in Kalifornien, wo Tesla seinen Firmensitz hat, bezeichnetet er öffentlich als "faschistisch". Und einmal in Fahrt, war er kaum noch zu bremsen. Die Menschen würden durch die Maßnahmen "in ihren Häusern eingesperrt und ihre Rechte nach der Verfassung verletzt", wetterte Musk.

"Kleine Firmen schaffen es nicht"

Zwar schränkte Musk ein, dass die Leute nicht gezwungen werden könnten, rauszugehen. "Aber den Leuten zu sagen, dass sie ihr Haus nicht verlassen können, dass sie dann festgenommen werden, das ist faschistisch, das ist nicht demokratisch, das ist keine Freiheit", fuhr Musk fort.

Die Corona-Einschränkungen würden "viel Schaden" anrichten, prophezeite der Konzernboss. Während Tesla durch die Krise kommen werde, "schaffen es viele kleine Firmen nicht". Zum Abschluss seiner Tirade forderte der Tesla-Chef, den Menschen "ihre gottverdammte Freiheit" wiederzugeben.

Übertragung abgebrochen

Die Übertragung brach danach ab und die Konferenz wurde erst einige Minuten später fortgesetzt. Musk hatte schon Anfang März in einem Tweet geschrieben: "Die Coronavirus-Panik ist dumm."

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