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Telefonat zwischen Erdogan und Trump

2.1.2020 21:44 Uhr

Bei einem Telefonat zwischen dem türkischen Präsident Recep Tayyip Erdogan und US-Präsident Donald Trump standen unter anderem die Themen Syrien und Libyen auf dem Programm.

Die beiden hätten unter anderem über die Situation in den Bürgerkriegsländern Syrien und Libyen gesprochen, teilte das Kommunikationsministerium am Donnerstag mit. Kurz zuvor hatte das türkische Parlament einem Einsatz von Truppen in Libyen zugestimmt. Erdogan darf nun ein Jahr lang türkische Soldaten in das nordafrikanische Land schicken.

Wichtigkeit der Diplomatie

Die beiden Staatschefs hätten die Wichtigkeit der Diplomatie betont und sich darauf geeinigt, ihre Zusammenarbeit zu verstärken, hieß es weiter. Erdogan habe Trump zudem versichert, dass er den Angriff auf die US-Botschaft im Irak mit Bedauern verfolgt habe und froh darüber sei, dass die Proteste beendet seien.

Als Reaktion auf US-Luftangriffe gegen schiitische Milizen am Wochenende waren am Dienstag Hunderte Demonstranten in Bagdads Grüne Zone eingedrungen, um die US-Botschaft zu stürmen. Inzwischen haben sich die Demonstranten zurückgezogen.

Erdogan hatte Trump Mitte November in Washington besucht, zuletzt hatten sich die beiden Präsidenten Anfang Dezember am Rande des Nato-Gipfels in London getroffen. Trotz zahlreicher Streitpunkte betonen Trump und Erdogan immer wieder ihre gute persönliche Beziehung zueinander.

(be/dpa)

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