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Tedesco: "Keiner, der sich verpisst"

2.3.2019 18:14 Uhr

Nach der 0:4-Heimpleite gegen Fortuna Düsseldorf - also das Team, das man an gleicher Stelle im DFB-Pokal vor dreieinhalb Wochen noch mit 4:0 besiegte - ist beim FC Schalke 04 Krise angesagt. Doch von einer Flucht will Coach Domenico Tedesco nichts wissen. Er wäre keiner, der sich verpisst.

Trainer Domenico Tedesco vom kriselnden Fußball-Bundesligisten Schalke 04 will trotz des 0:4-Debakels gegen Fortuna Düsseldorf und sechs Spielen ohne Sieg nicht zurücktreten. "Ich bin keiner, der sich verpisst. Wir müssen da rauskommen", sagte der 33-Jährige am Sky-Mikrofon.

Auf die Frage, ob möglicherweise die Klub-Gremien die Reißleine ziehen könnten, meinte der Fußballlehrer: "Da habe ich mir keine Gedanken drüber gemacht." Die Vorstellung der Königsblauen gegen Düsseldorf nannte er "leer" und "mutlos": "Stolz sind wir nicht darauf."

Von Tedesco, seit 1. Juli 2017 auf Schalke tätig, gab es ansonsten Durchhalteparolen: "Wir müssen weiter arbeiten. Wir haben die richtigen Spieler, das haben wir heute nicht gezeigt und auch in den letzten Spielen nicht." Nach dem Abpfiff war der S04-Coach zu den Schalke-Ultras gegangen und hatte sich wüste Beschimpfungen der Anhänger anhören müssen. "Sich zu stellen, ist das Mindeste, was wir tun können", so Tedesco bei Sky.

(ce/afp)

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