imago/ZUMA Press

Tatverdächtiger nach Aufruf zur Tötung eines Hundes ermittelt

29.11.2018 15:51 Uhr

Nach mehreren Wochen hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt, der im baden-württembergischen Karlsbad mit Flugblättern zur Tötung eines Hundes aufgerufen hatte. Der 48-Jährige fühlte sich offensichtlich durch den bellenden Hund in seiner Nachtruhe gestört, wie die Polizei am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte.

Der Mann hatte Anfang Oktober Flugblätter in Briefkästen verteilt, an Fahrzeuge geheftet oder auf der Straße hinterlassen, in denen er für die Tötung des Hundes einer im Ort ansässigen Familie auch eine Belohnung von tausend Euro in Aussicht stellte.

Auf die Spur kamen die Ermittler dem 48-Jährigen durch einen Vergleich von Schriftstücken mit den Flugblättern, bei dem sich "inhaltliche und schriftliche Übereinstimmungen" fanden. Nachdem sie den Tatverdächtigen damit konfrontiert hatten, räumte er die Flugblattaktion ein. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verleumdung und wegen der öffentlichen Aufforderung zu einer Straftat.

(be/afp)