DHA

Türkischer Stadtarbeiter findet 320.000 Euro und übergibt es dem Besitzer

17.8.2019 16:07 Uhr

Ein städtischer Arbeiter in der türkischen Provinz Manisa in der Ägäis fand in einem örtlichen Park auf einer Bank eine Tüte mit 2 Millionen türkischen Lira (rund 320.000 Euro) und gab sie seinem Besitzer zurück. Die riesige Summe hätte dem Stadtbediensteten, der ein krankes Kind hat, einige Jahre ein sorgenfreies Leben beschert.

Durmus Ugur entdeckte die Tasche mit Bargeld und Schecks am 15. August auf einer Bank, während er Pflanzen und Bäume im Bezirk Turgutlu der Provinz wässerte, bevor er sie seinen Vorgesetzten übergab, damit der den Besitzer finden solle. Cetin Akin, der Bezirksbürgermeister, lobte Ugurs vorbildliches Verhalten und nannte ihn in einer Zeremonie zur Übergabe des Geldes an den Besitzer "Vorbild für die gesamte Türkei".

Ugur wurde von der Gemeinde Turgutlu mit einer Goldmünze ausgezeichnet. Im Anschluss an die Zeremonie sprach Ugur mit Reportern, dass Mahsun Örge, der Eigentümer der Tasche mit der großen Bargeldsumme, ihm ein Geschenk geben wollte, er dies jedoch nicht akzeptierte. "Ich habe meine Pflicht gegenüber der Menschheit getan. Ich kann nichts akzeptieren, was nicht meine ist", sagte Durmus. Ugur ist Vater von zwei Kindern, von denen eines an Epilepsie leidet. Er hat aktuell rund 90.000 türkische Lira (circa 14.500 Euro) an Wohnungs- und Kreditkartenschulden abzutragen.

(Hürriyet.de)

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