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Türkische Wissenschaftler untersuchen in der Antarktis gesammelte Pflanzen

25.5.2019 16:41 Uhr, von Chris Ehrhardt

Türkische Wissenschaftler erforschen Pflanzen, die sie in der Antarktis während der dritten Nationalen Antarktis-Wissenschaftsexpedition gesammelt haben. "Wir haben Proben von zwei Pflanzenarten an acht Standorten in der Antarktis gesammelt", sagte Sedat Serce, Forscher an der Nigde-Universität.

"Nachdem wir diese Arten in unser Land gebracht hatten, haben wir sie kultiviert, ihre Samen gesammelt und sie in die Gewebekulturumgebung gebracht, um die Pflanzen zu vermehren." Serce fügte hinzu: "Wir werden unsere Forschung abschließen, indem wir Proben verwenden, wie wir dem Ministerium für Industrie und Technologie versprochen haben. Die Antarktis ist das kälteste, windigste, trockenste und höchste Festland der Welt. Aber es gibt zwei Pflanzenarten auf dem Festland, insbesondere in Küstengebieten: Deschampsia Antarctica und Antarctic Pearlwort."

Proben stellen allen Forschungsteams offen

Serce stellte fest, dass es in der Antarktis Pflanzenarten gibt, die eng mit denen in der Türkei verwandt sind und er betonte, dass sie die Vielfalt dieser Arten erforschen und Informationen über die Arten von Mechanismen liefern werden, die bei ihrer Anpassung an die kalte, raue Umwelt eine Rolle spielen. Serce sagte weiter, die Proben seien deshalb so überaus wertvoll, da keine anderen Pflanzenpopulationen aus einem so großen Gebiet in der Antarktis stammen.

"Mit anderen Worten gibt es Orte, an denen mehr Proben in einem Bereich gesammelt wurden. Aber soweit wir wissen, wurden Genotypen, von denen wir glauben, dass sie eine Sorte in einem so weiten Bereich enthalten, in keiner Studie zusammengeführt", fügte er hinzu. Er unterstrich auch, dass die Proben jedem Wissenschaftler für Forschungszwecke offenstehen.

Im April 2016 reiste das erste türkische Forscherteam aus Ärzten, Botanikern, Geologen und Ozeanographen von sieben Universitäten in die Antarktis, um die Auswirkungen des Klimawandels zu untersuchen. Anfang Februar reiste ein türkisches Team im Rahmen einer Forschungsexpedition in die Antarktis und verbrachte 30 Tage auf dem gefrorenen Kontinent. Die Antarktis, der kälteste Kontinent der Erde, dient seit Unterzeichnung eines Vertrags von 1959 als wissenschaftliche Forschungszone.

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