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Türkische Haushalte geben am meisten für Miete, Essen und Transport aus

28.7.2019 10:58 Uhr

Der Großteil der Ausgaben der privaten Haushalte im Jahr 2018 entfiel auf den Bereich Wohnen, Nahrungsmittel und Transport, wie das Zahlenmaterial aussagt, welches vom türkischen Statistikinstitut TÜIK am Ende der Woche herausgegeben wurde. Damit unterscheiden sich die ersten Posten in Privathaushalten der Türkei zum Beispiel nicht von denen in Deutschland, was die Reihenfolge angeht.

Wohnungskosten oder Mieten hatten einen Anteil von 23,7 Prozent an den Gesamtausgaben der Menschen in der Türkei im vergangenen Jahr. Ein Jahr zuvor betrug der Posten noch rund 24,7 Prozent der Gesamtausgaben in den Privathaushalten. Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden 2018 rund 20,3 Prozent ausgegeben. 2017 lagen die Aufwendungen in diesem Segment bei 19,7 Prozent des Geldes. Für Transportmittel gaben türkische Haushalte im Jahr 2018 einen Anteil von 18,3 Prozent aus. Dieser Posten lag ein Jahr zuvor im Mittelwert noch bei 18,7 Prozent.

Geringe Ausgaben für Bildung und Gesundheit

Die monatlichen durchschnittlichen Konsumausgaben der privaten Haushalte betrugen im vergangenen Jahr 2181 türkische Lira (rund 340 Euro) und sind damit leicht gestiegen. Im Jahr 2017 wurden rund 1854 Lira für Konsumausgaben aufgewandt. Bei den Aufwendungen lagen die Ausgaben der privaten Haushalte in der Türkei für die Bereich Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen hatten mit 2,2 Prozent und 2,3 Prozent auf den letzten Plätzen, verrät das Zahlenmaterial der TÜIK.

Der Anteil der Ausgaben für Hotels und Restaurants an den Gesamtausgaben stieg im Jahr 2018 von 6,2 Prozent im Jahr 2017 auf 6,5 Prozent. Bei den Kommunikationsausgaben lag er mit 3,8 Prozent leicht über dem Vorjahreswert von 3,4 Prozent. Der Anteil der Alkohol- und Tabakausgaben ging im vergangenen Jahr von 4,5 Prozent im Jahr 2017 auf 4,1 Prozent zurück. Die Zahlen der TÜIK zeigen auch, dass die höchste Einkommensgruppe 21,6 Prozent ihres Budgets für Verkehr ausgab (23,9 Prozent im Jahr 2017), während für die niedrigste Einkommensgruppe der größte Ausgabenposten das Wohnen und die Miete mit einem Anteil von 31,4 Prozent war (31,9 Prozent im Jahr 2017).

(Hürriyet.de)

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