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Türkische Handelsministerin Pekcan bedauert US-Plan zur Steichung von Sonderhandelsstatus

5.3.2019 11:53 Uhr

Auf die Ankündigung des US-Handelsministeriums hat die Türkei mit Bedauern reagiert. So könne man das deklarierte Ziel des Handelsvolumens von 75 Mrd. Dollar nicht erreichen.

Das widerspreche "dem von beiden Ländern deklarierten Ziel eines Handelsvolumens von 75 Milliarden Dollar", schrieb Ruhsar Pekcan am Dienstag auf Twitter. "Dieser Entschluss wird sich gleichzeitig auch negativ auf die kleinen und mittleren Unternehmen und die Produzenten der USA auswirken", warnte sie.

Wirtschaftlich ausreichend entwickelt

Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer hatte am Montag (Ortszeit) in Washington mitgeteilt, US-Präsident Donald Trump wolle Indien und der Türkei den Status als Entwicklungsländer aberkennen. Damit werde er den mit dem bisherigen Sonderstatus verbundenen zollfreien Export von Waren in die USA auch nicht mehr genehmigen.

Im Fall der Türkei teilte die USA als Begründung mit, das Land sei inzwischen ausreichend entwickelt, habe seine Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung stetig gesteigert und brauche den 1975 verliehenen Sonderstatus nicht mehr. Der Entschluss kann frühestens nach Ablauf von 60 Tagen in Kraft treten.

(be/dpa)