DHA

Türkeiweit über 35.000 Hobbyschlachter verletzt

16.8.2019 19:52 Uhr

Das muslimische Opferfest in dieser Woche hat türkeiweit zu vielen Verletzten geführt. Sinn des Opferfestes ist es, das Fleisch von Opfertieren an Bedürftige zu verteilen. Dabei werden jedoch auch Schlachtungen von Menschen durchgeführt, die das eher nicht sollten und sich am Ende des Tages dabei selbst verletzen. Diese Personen sorgten für Hochbetrieb in den Notaufnahmen der Krankenhäuser des Landes.

Darum mussten über die Tage des Opferfestes in der Türkei mehr als 35.000 Menschen nach Angaben des Gesundheitsministeriums in den viertägigen Ferien, die am 14. August endeten, Notaufnahmen in der ganzen Türkei aufsuchen, nachdem sie bei Tieropfern zum Teil verletzt worden waren. Allein am ersten Urlaubstag, an dem die meisten Opfer zu beklagen waren, gingen fast 30.000 in Krankenhäuser.

Öffentliche Schlachtungen in der Türkei verboten

Istanbul - die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei - war mit fast 3.000 Menschen zahlenmäßig am schwersten betroffen, während die Hauptstadt Ankara mit über 2.300 Menschen an zweiter Stelle lag. In der zentralen Provinz Konya wurden 2.223 Menschen verletzt. In der Türkei werden für das Opfern von Tieren an öffentlichen Orten wie Gärten, Parks, Plätzen oder Straßen Bußgelder in Höhe von 287 türkischen Lira oder etwa 46,50 Euro erhoben.

Die Menschen werden stattdessen ermutigt, die Tiere in geeigneten, von den Stadtverwaltungen festgelegten Hygieneanlagen zu opfern. Im Rahmen der vom Ministerium für das Opferfest präventiv ergriffenen Maßnahmen waren insgesamt 130.000 Menschen im Gesundheitswesen im Einsatz.

(Hürriyet.de)

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