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Türkei: Zahl der Erdbeben-Opfer steigt auf 39

27.1.2020 13:47 Uhr

Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben in der Osttürkei mit Dutzenden Toten suchen Rettungskräfte in Eiseskälte weiter nach Überlebenden. Die Helfer bargen jedoch nur weitere Leichen aus den Trümmern - die Zahl der Toten stieg nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad auf 39.

Von mehr als Tausend Verletzten würden noch 86 im Krankenhaus behandelt, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca.

Im Bezirk Sürsürü in Elazig suchten die Rettungskräfte weiter nach Überlebenden. Nach Informationen des Senders CNN Türk wurden noch zwei Menschen unter den Trümmern vermutet - die Hoffnung, sie lebend zu finden, schwindet stetig.

Das Beben der Stärke 6,8 hatte am Freitagabend gegen 21 Uhr (Ortszeit) die Provinz Elazig erschüttert. Das Epizentrum lag im Bezirk Sivrice. 45 Menschen konnten bislang lebend geborgen werden.

Mehr als 900 Nachbeben

Innenminister Süleyman Soylu sagte, 35 Menschen seien in Elazig ums Leben gekommen, vier in der Nachbarprovinz Malatya. Darunter seien zwei Opfer, die an einem Herzinfarkt gestorben seien.

Dem Beben am Freitag folgten nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad mehr als 900 Nachbeben. Tausende verbrachten aus Angst vor weiteren Erschütterungen die Nächte bei Minusgraden in Sporthallen und Zelten.

(be/dpa)

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