DHA

Türkei will Elektroauto bis 2022 zur Straßen-Reife bringen

28.5.2019 8:24 Uhr

Das erste im Inland produzierte Auto der Türkei wird ein Elektrofahrzeug mit einer Reichweite von 500 Kilometern sein und in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 auf den Markt kommen. Das sagte jedenfalls der Minister für Industrie und Technologie, Mustafa Varank, am 26. Mai gegenüber Reportern. Die Türkei, die bisher keine echte eigene Automobilindustrie hat, versucht sich sofort maximal ambitioniert an der Königsdisziplin des Autobaus - den Elektrofahrzeugen.

"Wir sehen es nicht nur als Autoprojekt. Dies ist ein technologisches Projekt, das die gesamte Automobilindustrie des Landes verändern und die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Automobilindustrie auf internationaler Ebene stärken wird", sagte Varank. "Wir werden ein Elektrofahrzeug entwickeln, das mit seinen Konkurrenten mithalten kann", fügte er hinzu. Das Projekt sei gut vorangekommen und alles läuft nach Angaben des Ministers "nach Plan". Laut Varank dürfte der Prototyp für das lokal produzierte Auto Ende 2019 vorgestellt werden.

Das Elektroauto soll bis 2022 auf die Straße

"Wahrscheinlich wird das Auto in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 zum Verkauf angeboten und kommt auf die Straße. Die Leute warten auf dieses Auto. Es sieht so aus, als würde es eine Nachfrage geben", fügte er hinzu. Varank betonte, dass das Auto nicht von öffentlichen, sondern von privaten Unternehmen entwickelt worden sei und dass der für das Projekt zuständige CEO und das gesamte Team hart daran gearbeitet hätte. Das Joint Venture zur Herstellung des ersten im Inland produzierten Autos der Türkei gründete ein Unternehmen und bestimmte Mehmet Gürcan Karakas, einen ehemaligen Manager von Bosch, im Juni letzten Jahres als dessen Hauptgeschäftsführer.

Fünf türkische Unternehmen – die Anadolu Gruppe, BMC, die Kiraca Holding, Turkcell und die Zorlu Holding – haben das Unternehmen ins Leben gerufen. Jedes der fünf Unternehmen ist mit 19 Prozent an der neuen Gesellschaft beteiligt. Der Verband der türkischen Kammern und Warenbörsen (TOBB) beteiligte sich mit fünf Prozent an dem Vorhaben.

(Hürriyet.de)

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