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Türkei will die Netznutzung Jugendlicher senken

8.11.2019 12:23 Uhr

Ein Aktionsplan des türkischen Gesundheitsministeriums mit dem langen Namen "Nationales Strategiepapier und Aktionsplan zur Bekämpfung von Verhaltensabhängigkeiten" zielt darauf ab, bis zum Jahr 2023 das Konsumverhalten Jugendlicher in Bezug auf Social Media um acht Prozent zu senken. Dafür möchte das Ministerium die Zeiten erheben, die Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren im Internet verbringen.

Ziel des Aktionsplans soll es sein, dass in Schulen, Jugendzentren und Jugendlagern gelehrt wird, wie der Einsatz der Technologie "bewusst und effektiv" verläuft. Wobei natürlich der Rahmen der Nutzung stets im Auge des jeweiligen Betrachters liegen sollte. Teil des Aktionsplanes sei auch, dass die Eigentümer von Internetcafes dazu verpflichtet werden, Warnmeldungen über den "richtigen Einsatz" von Informationstechnologien in ihren Räumlichkeiten zu veröffentlichen.

Aufklärung und Prävention

Sie sollen zudem dahingehend verpflichtet werden, die zuständigen Regierungsbehörden zu informieren, falls ihre Benutzer im Internet Drohungen und sexuellem Missbrauch ausgesetzt sind. Die Behörden wollen darüber hinaus Schulungen durchführen, um Jugendliche und ihre Familien über Fragen des Identitätsdiebstahls und des Schutzes des Privatlebens im Internet zu informieren.

Der Aktionsplan fordert auch, dass der Bereich der Glücksspiele forciert kontrolliert werden soll, damit Kinder nicht einfach darauf zugreifen können.

(Hürriyet.de)

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