imago images / imagebroker

Türkei setzt auf lokale Energiequellen

12.6.2019 9:58 Uhr

Die Türkei produzierte 89 Prozent ihres Stromes aus heimischen und nachwachsenden Rohstoffen, teilte am 5. Juni, das Ministerium für Energie und natürlichen Ressourcen mit. Die statistischen Daten zeigten, dass das Land am 5. Juni insgesamt 543,46 Millionen Kilowattstunden Strom produzierte. Die Wasserkraftwerke machten mit 59,98 Prozent den größten Anteil an dieser Gesamtleistung aus, was 325,96 Millionen Kilowattstunden entspricht.

Lokale Kohlekraftwerke trugen 18,57 Prozent zur Stromerzeugung bei, Windkraftwerke 3,53 Prozent und Erdgaskraftwerke 5,95 Prozent, während 5,24 Prozent aus importierter Kohle bestanden. Die restlichen 6,73 Prozent stammen aus Geothermie-, Heizöl- und Biogasanlagen. Insgesamt produzierte die Türkei am 5. Juni 88,81 Prozent ihres Stroms aus lokalen und erneuerbaren Quellen. Am selben Tag verbrauchte die Türkei 534,57 Millionen Kilowattstunden Strom.

Im vergangenen Jahr produzierte die Türkei am selben Tag 33,11 Prozent des Stroms aus Erdgas und 18,36 Prozent aus importierter Kohle. Lokale und erneuerbare Ressourcen hatten nur einen Anteil von 48,53 Prozent an der Stromerzeugung. Die Gesamtleistung der Türkei erreichte Ende April 2019 nach offiziellen Angaben 89,68 Gigawatt.

(Hürriyet.de)