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Türkei schrammt gegen Andorra an Blamage vorbei

7.9.2019 22:59 Uhr, von Chris Ehrhardt

Die Türkei hat große Ambitionen, was die EM-Qualifikation angeht. Das wurde nicht zuletzt durch den Sieg gegen Frankreich unterstrichen. Darum sollte Andorra vor heimischer Kulisse kein Problem darstellen – sollte. Bis zur 89. Minute mussten die Fans auf den erlösenden Treffer nach einer Standardsituation warten und damit schrammte die Türkei ganz, ganz knapp an einer dicken Blamage vorbei.

Die Türkei begann gewohnt ballsicher gegen den Underdog aus Andorra, doch echten Zug und Druck mit einem hohen Maß an Effizienz nach vorne sah man eher selten. Besonders auffällig in der ersten Hälfte war der enorme Kampfgeist, mit dem Andorra ans Werk ging. In der eigenen Hälfte wurde sich aufopferungsvoll in jeden Ball geworfen, der Gefahr hätte bedeuten können. Die Underdogs hatten sich am Ende der ersten 45 Minuten das Remis hart erkämpft und damit auch redlich verdient.

In den zweiten 45 Minuten versuchte es die Türkei in Istanbul dann vielfach mit der Brechstange. Und das kam Andorra bei ihrer Verteidigungsschlacht natürlich entgegen. Im Laufe der Partie wurde so Chance um Chance teils leichtfertig vergeben und je länger das Spiel lief, desto größer war das Risiko, dass sich diese Chancennachlässigkeit rächen würde. Als das Publikum in Istanbul bereits glaubte, man müsse sich mit dem torlosen Remis anfreunden, gab es in der 89. Minute Ecke für die Türken. Ozan Tufan war mit dem Kopf zur Stelle und man konnte im ganzen Land die Steine hören, die von den Herzen fielen. Nach sechs Minuten Nachspielzeit war es dann durch und die Türkei hatte sich zum Sieg gezittert. So sollte man aber möglichst nicht gegen kommende Gegner antreten.

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