Hürriyet

Türkei ruft zu Deeskalation und Zurückhaltung auf

3.1.2020 17:41 Uhr

Nach dem tödlichen Drohnenangriff auf den iranischen General Kassem Soleimani hat das türkische Außenministerium In einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung alle Beteiligten zur Zurückhaltung aufgerufen, um eine Destabilisierung der Region zu verhindern.

Man sei zutiefst besorgt über die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Den Irak in eine Konfliktzone zu verwandeln werde nicht nur dem Frieden und der Stabilität des Landes, sondern der gesamten Region schaden. In diesem Zusammenhang werde der US-Drohnenangriff auf Kassem Soleimani und sein Gefolge in Bagdad die Unsicherheit in der Region weiter verschärfen.

Eskalierende Maßnahmen verschärfen den Kreislauf der Gewalt

Weiter führte das Außenministerium aus, dass solche strikten Maßnahmen den Kreislauf der Gewalt weiter verschärfen und damit den Interessen aller Parteien ernsthaft schaden würden. Man fordere alle Beteiligten zur Zurückhaltung auf, um einseite Schritte zu vermeiden, die den Frieden und die Stabilität in der Region zerstören könnten.

(Berna Ehrhardt)

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