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Türkei lobt Neuseelands “aufrichtige Solidaritätsbekundungen“

22.3.2019 11:50 Uhr

Am 22. März versicherte Neuseelands Außenminister Winston Peters beim "Notfall-Treffen" der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) den im Land lebenden Muslimen, dass sie trotz der tödlichen Angriffe auf zwei Moscheen in Christchurch "sicher" wären.

"Es ist ein besonderes Anliegen, dass sich die muslimischen Gemeinschaften in Neuseeland sicher und geborgen fühlen", sagte der neuseeländische Außenminister Winston Peters bei dem Treffen.

Lob von Präsident Erdogan für Premierministerin Jacinda Ardern

Der türkische Präsident Tayyip Erdoğan sagte der OIC, die Reaktion und das Einfühlungsvermögen der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern nach dem Anschlag in zwei Moscheen in Christchurch solltn den Weltführern ein Beispiel sein.

Erdoğan dankte den Menschen und Behörden Neuseelands für ihre Sensibilität und Entschlossenheit gegen den Angriff. Er rief auch dazu auf, gegen Islamophobie wie "Antisemitismus nach dem Holocaust" zu bekämpfen.

"Einheit gegen islamfeindliche Aktionen"

Der neuseeländische Außenminister traf am 22. März früh in der Türkei für "substanzielle Gepräche" ein, nachdem Erdoğan über die Ermordung von 50 Menschen in den Moscheen gesprochen hatte.

Auch der türkische Außenminister Mevlüt Çavusoğlu lobte die neuseeländischen Behörden und ihre "aufrichtigen Solidaritätsbekundungen". "Wir sind hier, um zu zeigen, dass wir eine Einheit gegen islamfeindliche Aktionen auf der ganzen Welt sind", sagte er.

(be/Hürriyet Daily News)