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Türkei fliegt verletzte Staatsbürger aus

29.12.2019 21:17 Uhr

Die Türkei fliegt nach dem verheerenden Attentat mit fast 100 Todesopfern in der somalischen Hauptstadt Mogadischu 16 Verletzte aus. Sie würden in der Türkei behandelt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntag.

Ein Ärzteteam helfe zudem vor Ort bei der Versorgung der zahlreichen Verletzten. Mit dem Militärtransporter, der am Sonntagmorgen in Mogadischu landete, würden auch die Leichen der zwei getöteten türkischen Staatsbürger in ihr Heimatland überführt.

Zwei Türken bei Anschlag getötet

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Samstagabend den Tod zweier Türken bestätigt und das Attentat via Twitter scharf verurteilt. Die somalische Polizei hatte kurz nach dem Anschlag von drei türkischen Todesopfern gesprochen, bei denen es sich um Ingenieure handeln soll.

Bei dem Sprengstoffanschlag waren am Samstag in Mogadischu fast 100 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Obwohl es zunächst kein Bekennerschreiben gab, wird hinter dem Anschlag die terroristische Sunnitenmiliz Al-Shabaab vermutet.

Al-Shabaab kämpft in dem Land am Horn von Afrika seit Jahren um die Vorherrschaft. Die sunnitischen Fundamentalisten beherrschen große Gebiete im Süden und Zentrum Somalias und verüben immer wieder Anschläge.

(an/dpa)

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