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Türkei - Diese Ausflugsziele muss man gesehen haben

25.12.2018 9:19 Uhr, von Juliane Kobjolke

Es gibt klassische Ziele in der Türkei, die in jedem Reiseführer stehen. Shopping in Istanbul, Baden in Bodrum... aber diese Ausflugsziele sind etwas ganz besonderes - und Sie sollten sie sich auf keinen Fall entgehen lassen!

Das Schmetterlingstal

An den Küsten der Türkei und in den Großstädten treten sich die Touristen gegenseitig auf die Füße. Ganz anders ist es im Schmetterlingstal, das abgeschieden liegt und touristisch nicht erschlossen ist. Hier gibt es Wasserfälle und begrünte Hügel, die sanft ins Tal abflachen und unzählige exotische Schmetterlinge beheimaten. Das glasklare Wasser der Bucht macht den Strand des Schmetterlingstals zu einem der schönsten der Türkei, vielleicht sogar weltweit. Das Beste daran: Dieser zauberhafte Spot versteckt sich gut. Nur mit einem Boot vom nahen Ort Ölüdeniz aus kann er erreicht werden.

Safranbolu

Das osmanische Reich ist in Safranbolu noch gegenwärtig. Die pittoresken Altstadtgassen des einstigen Drehkreuzes der legendären Seidenstraße und das labyrinthartige Kunsthandwerkerviertel laden unweigerlich zu einem Spaziergang in die Vergangenheit ein. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe. In vielen der restaurierten Fachwerkhäuser sind heute Boutique-Hotels.

Ein Hotel in Safranbolu (imago/Westend61)

Troja

Wo liegt eigentlich Troja? Überlieferungen zufolge in der türkischen Provinz Canakkale. Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Brite Frank Calvert nach ersten Ausgrabungen zu der Überzeugung, dass sich die antike Stadt hier befunden haben muss. Der deutsche Archäologe Heinz Schliemann brachte wenig später eine umfangreiche Sammlung an Artefakten zutage und wurde dafür als Trojas Wiederentdecker gefeiert. Die Ausgrabungen dauern bis heute an. Am Eingang der Stätte steht das beliebteste Fotomotiv: ein hölzernes Pferd.

Das hölzerne Pferd von Troja (imago/südraumfoto)

Kayseri

Kayseri ist der Mittelpunkt Anatoliens und wird oft auch als das osmanische San Francisco bezeichnet. Eine ausgeklügelte urbane Architektur und die von renommierten Universitäten angezogenen jungen Bewohner, nicht zuletzt der Boom von Handel und Industrie machen die Stadt zu einer Abwechslung in sich selbst. Kontraste entstehen auch durch Moderne und Geschichte – dies alles vor der landschaftlich atemberaubenden Kulisse des inaktiven Vulkans Erciyes und idyllischer Seen. Am Fuß dieses fast 4.000 Meter hohen Berges befindet sich mit Kültepe eine der weltweit bedeutendsten Ausgrabungsstätten.

Die Altstadt von Kayseri (imago/blickwinkel)

Prinzeninseln

Wer Istanbul besucht, sollte einen Tagesausflug zu den 20 Kilometer vor der Metropole im Marmarameer gelegenen Prinzeninseln einplanen. Ihren Namen erhielten sie vor etwa 400 Jahren; damals diente die größte Insel der Gruppe als Verbannungsort für unerwünschte Fürsten oder Prinzen. Insbesondere am Wochenende sind die Inseln ein beliebtes Ziel bei den Einwohnern von Istanbul, denn sie bieten die Möglichkeit, der Großstadthektik innerhalb kurzer Zeit zu entkommen und in der paradiesischen Umgebung von Parks, purer Natur und Sandstränden zu entspannen. Zwischen den Inseln und Istanbul besteht Fährverkehr. Autos sind auf der Insel nicht erlaubt. Wer nicht zu Fuß gehen will, kann eine Pferdekutsche nehmen.

Ausflugs- und Fischerboote (imago/imagebroker)