DHA

Türk Telekom mit sattem Gewinnplus

8.5.2019 20:21 Uhr

Die Türk Telekom hat angekündigt, dass die Einnahmen des Telekommunikationsriesen von Januar bis März dieses Jahres um 15,3 Prozent auf 5,4 Milliarden Lira angestiegen sind, wie das Unternehmen in einem Börsenbericht mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg im Jahresvergleich sogar um 35 Prozent auf 2,7 Milliarden Lira.

"Wir hatten einen guten Start ins Jahr 2019 und werden ein weiteres erfolgreiches Jahr haben. Unsere Strategie, die sich auf Wachstum, Effizienz und Kundenerfahrung konzentriert, liefert Ergebnisse und die starke Dynamik unserer Leistung hält an", sagte Paul Doany, CEO von Türk Telekom. Diese Ergebnisse bestätigen uns, dass unsere Strategie auf die langfristigen Chancen des türkischen Marktes ausgerichtet ist", fügte er hinzu.

Höchste Neukundenzahl seit 2008

Die Anzahl der Abonnenten von Türk Telekom stieg auf 46,7 Millionen mit 737.000 Nettoneukunden im ersten Quartal dieses Jahres. Die Akquisitionen von Netto-Abonnenten erreichten in den letzten 12 Monaten 4,1 Millionen. Dies ist die beste Performance im ersten Quartal seit dem Börsengang des Unternehmens im Jahr 2008. Die Zahl der Breitbandkunden überschritt 11 Millionen mit einem Nettokundenzugewinn von 131.000 im ersten Quartal des Jahres 2019. Rund 70 Prozent der Nekunden kamen über das Einstiegsangebot "Internet Bizden". Doany fügte hinzu, dass bei den Mobilfunkkunden 22,1 Millionen erreicht wurden und es in diesem Segment im ersten Quartal des Jahres 575.000 Nekunden gab. In den letzten 12 Monaten lag der Nettoneukundenzugang im Mobilfunk-Segment bei 2,2 Millionen und erreichte damit den höchsten Stand seit 2008.

Etwa 55 Prozent der Aktien von Türk Telekom gehören LYY (Levent Yapilandirma Yönetimi A.S.), 25 Prozent gehören dem Finanzministerium und 5 Prozent dem türkischen Wealth Fund. Die restlichen 15 Prozent sind öffentlich gehandelt. Die Türk Telekom- Aktien sind seit Mai 2008 an der Borsa Istanbul notiert. Die Türk Telekom wurde 2005 privatisiert.

(Hürriyet.de)