Hürriyet

Tüpras zum größten türkischen Unternehmen ernannt

29.5.2019 7:39 Uhr

Die Tüpras Raffinerie wurde von der Istanbuler Industrie- und Handelskammer zum Spitzenreiter der Top 500 Industrieunternehmen des Jahres 2018 in der Türkei ernannt. Das Unternehmen führt die Liste mit einem Umsatz von rund 11,6 Milliarden Euro an. Der Autohersteller Ford belegte mit einem Umsatz von 4,6 Milliarden Euro den zweiten Platz, gefolgt von einem anderen Autohersteller und zwar Toyota Turkey auf dem dritten Rang mit einem Umsatz von 3,4 Milliarden Euro.

Oyak-Renault steigt einen Platz nach oben und nimmt den vierten Rang ein. Fünfter ist nun Tofas. Der kombinierte produktionsbezogene Umsatz der 500 größten Industrieunternehmen der Türkei stieg um 34,5 Prozent auf 130 Milliarden Euro. Dabei soll es sich um den stärksten Anstieg seit 14 Jahren handeln. Der Umsatzsprung resultierte im Wesentlichen aus dem Preisanstieg der von den Unternehmen verkauften Produkte und höheren Exporterlösen aufgrund der höheren Wechselkurse.

Finanzverbindlichkeiten im Jahresvergleich um 35,3 Prozent gestiegen

Die Erhebung zeigte auch, dass die kombinierten Exporteinnahmen der Top-500-Unternehmen um rund 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sind. Damit lag das Ergebnis hier über den 7 Prozent an Zuwachsrate, welche die Türkei bei allen Exporten geschrieben hat. Ford war dabei das größte Exportunternehmen mit einem Umsatz von etwas mehr als fünf Milliarden Euro. Darauf folgen Toyota vier Milliarden und Oyak-Renault mit circa 3 Milliarden Euro. Die Exporteinnahmen des größten Unternehmens Tüpras beliefen sich auf 2,1 Milliarden Euro.

Der Anteil der Top-500- Unternehmen an den Branchenexporten des Landes lag im vergangenen Jahr bei 44,5 Prozent. Das kombinierte Betriebsergebnis dieser Unternehmen belief sich 2018 auf 15,9 Milliarden Euro und die Finanzaufwendungen machten 88,9 Prozent des Betriebsergebnisses von den Unternehmen aus – die im Vorjahr bei 49,8 Prozent lagen. Die Finanzverbindlichkeiten der Top 500-Unternehmen stiegen um 35,3 Prozent auf knapp 49 Milliarden Euro.

(Hürriyet.de)