imago/Jochen Tack

Taiwan: Ermittlungen gegen Mitarbeiter der BASF

7.1.2019 18:48 Uhr

Gegen einen Mitarbeiter und fünf ehemalige Beschäftigte des Chemieunternehmen BASF wird in Taiwan ermittelt. Der Vorwurf: Sie sollen Geschäftsgeheimnisse an einen chinesischen Wettbewerber verkauft haben.

Die Gruppe habe mutmaßlich geplant, Informationen über "kritische Technologie und Fertigungsprozesse" zu veräußern, teilte das Büro für strafrechtliche Ermittlungen (CIB) am Montag mit.

Gruppe erhielt schon 1,3 Millionen Dollar

Die Gruppe sei allerdings entdeckt worden, bevor sie die sensibelsten Daten habe verkaufen können, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus mit den Ermittlungen vertrauten Kreisen. Die Beschuldigten planten demnach, die Daten an die Firma Jiangyin Jianghua Microelectronics Materials in der chinesischen Provinz Jiangsu zu verkaufen, von der sie bereits 1,3 Millionen Dollar erhalten hätten.

BASF Taiwan bestätigte, dass gegen einen Beschäftigten wegen der mutmaßlichen Verletzung geistigen Eigentums ermittelt werde. Es seien sofortige Schritte unternommen worden, um die Arbeit der Behörden zu unterstützen und die relevanten Informationen zu schützen. Der Mitarbeiter wurde demnach beurlaubt.


(an/afp)