epa/Yahya Nemah

Syrische Zivilisten sollen sicheren Korridor bekommen

18.2.2020 17:16 Uhr

Die Vereinten Nationen (UN) haben angesichts der humanitären Lage im Nordwesten Syriens die Einrichtung sicherer Korridore gefordert. Die syrische Regierung und ihre Verbündeten sollten solche Korridore in den Konfliktzonen zulassen, damit flüchtende Zivilisten sicher passieren könnten, verlangte UN-Menschenrechtschefin Michelle Bachelet am Dienstag.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wurden seit Anfang Dezember mehr als 900 000 Menschen in der Region vertrieben. Nach Angaben des UN-Menschenrechtsbüros in Genf wurden seit Jahresbeginn fast 300 Zivilisten getötet, die meisten davon von der Armee und ihren Verbündeten.

Waffenstillstand hat nix geändert

Vor knapp einem Jahr haben die syrische Regierung und verbündete Russen einen groß angelegten Vorstoß gestartet, um von Rebellen gehaltene Gebiete in West-Aleppo und Idlib zu erobern. Auch ein Waffenstillstand hat an der Brisanz der Lage nichts geändert.

(an/dpa)

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