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Syrien: Trüffelsucher durch Mine getötet

17.3.2019 15:31 Uhr

Mehrere Trüffelsucher sind im Osten Syriens durch eine Explosion von Landminen ums Leben gekommen. Am Samstag sei ein Fahrzeug, auf dem sich die Sammler befunden hätten, von der Explosion mehrerer Landminen getroffen worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag.

Mindestens 16 Zivilisten seien dadurch getötet worden, darunter 14 Frauen. 32 weitere Menschen seien verletzt worden. Der Zwischenfall habe sich demnach in der Provinz Dair as-Saur im Osten Syriens ereignet.

Vermintes Gelände des IS

Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete von vier Toten und 36 Verletzten durch die Explosion einer Landmine nahe Al-Schula in der Provinz Dair as-Saur. Dem Bericht zufolge sollen die Minen von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gelegt worden sein. Das Gebiet stand lange unter Kontrolle der Dschihadisten. Zuletzt kam es immer wieder zu tödlichen Zwischenfällen mit Landminen in früheren IS-Gebieten, die von der syrischen Regierung zurückerobert worden waren.

(an/dpa)