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Syrien: Hochrangiger IS-Kämpfer getötet

3.12.2018 10:56 Uhr

Abu al-Umarayn ist tot. Der ranghohe Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat wurde bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition getötet. Er soll unter anderem an der Enthauptung des amerikanischen Entwicklungshelfers, Peter Kassig, beteiligt gewesen sein.

Er sei zudem als "unmittelbare Bedrohung" für die Koalitionstruppen eingestuft worden.

Kassig, ein früherer US-Soldat, hatte sich seit 2012 für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge engagiert und unter anderem eine Hilfsorganisation gegründet. Im Oktober 2013 wurde er in Syrien verschleppt und im November 2014 im Alter von 26 Jahren getötet. In einem IS-Video war sein abgeschlagener Kopf zu sehen.

Am Sonntagabend hatte die Militärkoalition mitgeteilt, der IS-Kämpfer al-Umarayn sei das Ziel von Luftangriffen in der syrischen Wüste gewesen, wo die IS-Miliz noch einige Gebiete kontrolliert. Am Montag sagte der Koalitionssprecher Sean Ryan, al-Umarayn sei bei dem Angriff getötet worden. Nähere Informationen sollen nach einer "vollständigen Prüfung" des Falls bereitgestellt werden.

Die US-geführte Militärkoalition hatte seit 2014 Angriffe auf die IS-Miliz und andere Dschihadistengruppen im Irak und in Syrien geflogen. Die IS-Miliz kontrolliert inzwischen nur noch wenige Dörfer in der syrischen Badia-Wüste östlich des Euphrat, nachdem sie in den vergangenen Jahren praktisch aus allen anderen Gebieten vertrieben wurde.

(an/afp)