DHA

Syrer warnen Flüchtlinge über die Social Media

29.2.2020 14:53 Uhr

Nachdem es aus der Türkei weiter heißt, man wolle die Grenzen zu Griechenland und Bulgarien offenlassen, damit sich Flüchtlinge auf den Weg machen, mahnen nun Syrer aus Europa, nicht zur Grenze zu fahren. Über die Social Media richten sie sich an ihre Landsleute und Flüchtlinge, teilen Videos von der griechischen Grenze und zeigen, dass Tränengas eingesetzt wird.

In arabischer Sprache wird darauf hingewiesen, dass man zwar die Türkei verlassen könne, wie es die offiziellen Stimmen sagen, aber sie betonen, dass Griechenland und Bulgarien die Grenzen zur Türkei geschlossen haben. Sie raten ihren Landsleuten, ihr Geld nicht für die Fahrten auszugeben und später nicht ausreichend Mittel für Nahrung zu haben. Das Geld sei rausgeschmissen, denn es würde keinen Weg in die EU geben.


Bilder zeigen, dass sich in Istanbul Tausende sammeln und dort mit Bussen in den Grenzbereich vorstoßen wollen. Teilweise greifen Flüchtlinge auch auf ein Taxi zurück, um zur Grenze zu gelangen. All das, so die Syrer auf den Social Media, sei vergebene Liebesmüh. Auf der griechischen Seite wird die Situation ebenso immer angespannter und es ziehen sich laufend mehr Streitkräfte zusammen, um gewaltsame Versuche des Grenzübertrittes zu verhindern. Bisher wurde dort jedoch "nur in die Luft geschossen" und Tränengas eingesetzt, um Ansammlungen von jungen Männern zu vertreiben, die Steine und brennende Holzscheite auf die Grenzschützer warfen.


(Hürriyet.de)

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