epa/Martial Trezzini

Syrer hat versucht sich zu verbrennen

23.10.2019 13:11 Uhr

In Genf hat sich ein in Deutschland lebernder syrischer Kurde vor dem Gebäude des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Brand gesteckt. Der 31-Jährige sei schwer verletzt worden, sagte der Polizeisprecher Silvain Guillaume-Gentil der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Er sei mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik für Brandopfer nach Lausanne gebracht worden. Die Polizei ging nicht davon aus, dass sie den Mann noch am Mittwoch sprechen kann.

"Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie"

Das UNHCR zeigte sich tief betroffen. «Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie», sagte Sprecher Andrej Mahecic der dpa.

Nach Angaben der Polizei hat der Mann sich am Mittwochmorgen vor dem Gebäude mit Benzin übergossen und angesteckt. Mahecic sagte, er habe dann versucht, in das Gebäude zu gelangen. Die Sicherheitskräfte seien ihm sofort zur Hilfe geeilt und hätten die Flammen innerhalb kürzester Zeit gelöscht. «Sie haben ihm das Leben gerettet», sagte Mahecic. Das Gebäude sei bereits offen gewesen, Mitarbeiter hätten dort schon gearbeitet.

Aus Dokumenten, die er bei sich geführt habe, sei hervorgegangen, dass der Mann in Deutschland wohne, sagte der Polizeisprecher. Wo in Deutschland der Mann wohnhaft war, konnte der Sprecher nicht sagen.

(an/dpa)

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