imago images / Mary Evans

Sweet-Bassist Steve Priest verstorben

5.6.2020 15:26 Uhr

Brian Connolly, Andy Scott, Steve Priest und Mick Tucker – so lasen sich die Namen der Gründungsmitglieder einer der bekanntesten Glamrock-Bands aller Zeiten: The Sweet. Sänger Brian Conolly starb bereits 1997 und ihm folgte 2002 der Schlagzeuger Mick Tucker – einer der am massivsten unterschätzten Drummer aller Zeiten. Nun ist am 04. Juni auch der Bassist der Band, Steve Priest, im Alter von 72 Jahren verstorben.

"Then there was one" – so startet der traurige Eintrag auf der offiziellen Facebook-Seite der Glamrock-Band Sweet, mit dem Andy Scott, das letzte lebende Mitglied der Band, den Tod seines Freundes Steve Priest der Fangemeinde verkündet. Scott teilt darin mit, dass er von der Ehefrau des Bassisten, Maureen, vom Tod erfahren habe. Man hätte in Kontakt gestanden, aber zuletzt sei es um die Gesundheit des begnadeten Bassisten nicht zum Besten bestellt gewesen. Was aber letztlich die Todesursache war, steht bisher noch nicht fest.

The Sweet - Nummer-1-Hits in Serie

Scott bezeichnet Priest in seinen Abschiedsworten als den besten Bassisten, mit dem er je die Ehre hatte zu spielen. Priest und sein druckvolles Bass-Spiel waren – neben der gesanglichen Fähigkeiten von Conolly und dem dominierenden Drum-Spiel von Mick Tucker – Erfolgsgaranten der Glamrock-Band. Priest war dann später aus England in die USA gezogen – zuerst nach New York und dann nach Kalifornien.

Ganz gleich, was Sweet in den 1970er Jahren auch veröffentlichte, es hatte quasi die Garantie auf einen Nummer-1-Hit. Co-Co, Little Willy, WigWam Bam, Block Buster, Hell Raiser, The Ballroom Blitz, Teenage Rampage (Link zum Musikvideo anklicken), Fox on the run – sie alle waren auf der 1 in Deutschland. Bei jeder Motto-Party der 70s sind die Songs Sweet ein fester Bestandteil. Das wird dafür sorgen, dass die Band musikalisch unsterblich bleibt.

(ce)

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