afp

Super-Taifun trifft in Japan auf Land

12.10.2019 14:22 Uhr

Am frühen Abend ist der extrem heftige Taifun "Hagibis" in Japan auf Land getroffen. Einen Toten gibt es bereits jetzt zu beklagen.

Die japanische Wetterbehörde teilte mit, der Wirbelsturm habe die südwestlich von Tokio gelegene Izu-Halbinsel kurz vor 19.00 Uhr (Ortszeit) erreicht. Durch die ersten Ausläufer des Taifuns waren bereits ein Mensch getötet und mehrere weitere verletzt worden. Die Wetterbehörde hatte vor einer "schweren Katastrophe" durch "Hagibis" gewarnt, der Maximalgeschwindigkeiten von 216 Stundenkilometern erzielte.

Bereits vor dem Auftreffen des Sturms an Land war es durch Starkregen und heftige Winde zu Überflutungen und Schlammlawinen gekommen. Ein 49-Jähriger wurde getötet, als sein Kleinlaster umkippte. Mehr als 3,2 Millionen Menschen wurden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen.

Erdbeben in Raum Tokio

Ein starkes Erdbeben hat die Tokioter Nachbarprovinz Chiba erschüttert. Die Gefahr eines Tsunamis durch das Beben der Stärke 5,7 bestehe jedoch nicht, berichtete der japanische Fernsehsender NHK. Das Beben ereignete sich zu einem Zeitpunkt, da die Region von Ausläufern eines heftigen Taifuns in Atem gehalten wird. In Chiba, wo erst im vergangenen Monat ein Wirbelsturm gewütet und für massive Stromausfälle gesorgt hatte, wurden in Folge der starken Regenfälle und Sturmböen mehrere Häuser beschädigt.

(be/afp)

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