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Super Bowl in den USA: Schwächste TV-Quote seit über zehn Jahren

5.2.2019 11:36 Uhr

Für ein Finale der Football-Profiliga NFL hatte der diesjährige Super Bowl LIII in Atlanta, Georgia, die schwächste TV-Quote in den USA seit 2008. In Deutschland war es anders.

Nach Informationen des Marktforschungsunternehmens Nielsen Company sahen beim Sender CBS im Schnitt 98,2 Millionen Amerikaner den Sieg der New England Patriots über die Los Angeles Rams (13:3).

Saints-Fans boykottierten das Endspiel

Der Wert ist der schlechteste seit 2008, als 97,4 Millionen Zuschauer vor den Fernsehgeräten saßen. Die diesjährige 53. Auflage erreichte einen Marktanteil von 41,1 Prozent. Im Raum New Orleans lag die Zahl nur bei 26,1. Die dort ansässigen Saints waren im Halbfinale nach einer groben Fehlentscheidung der Schiedsrichter an den Rams gescheitert (23:26 n.V.). Viele Fans boykottierten deshalb das Endspiel.

Rekord in Deutschland

In Deutschland geht die Entwicklung in die andere Richtung. Der übertragende Sender ProSieben erreichte beim Super Bowl im Schnitt einen Marktanteil von 43,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen - ein Rekord. Durchschnittlich waren 1,92 Millionen Zuschauer dabei.

Im Vorjahr hatte ProSieben einen Marktanteil von 39,6 Prozent erreicht, die bisherige Bestmarke war 2016 von Sat.1 erreicht worden (43,5). "Football boomt auf ProSieben MAXX und ProSieben. Um 66 Prozent konnte ProSieben MAXX die Marktanteile der NFL-Übertragungen im Vergleich zur letzten Saison steigern", sagte Daniel Rosemann, ProSieben- und ProSieben MAXX-Senderchef.

(gi/afp)