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Süper Lig: Sivasspor dreht das Spiel bei Erzurumspor

20.9.2020 15:11 Uhr, von Chris Ehrhardt

Der zweite Spieltag in der türkischen Süper Lig wurde am Sonntagmittag mit der Partie Erzurumspor gegen Sivasspor eröffnet. Für Sivas wird es nach dem verpatzten Ligaauftakt ein Testlauf für die Europa League gewesen sein und der wäre beinahe mächtig daneben gegangen. Durch zwei späte Tore drehte Sivasspor das Spiel doch noch und siegte 1:2 in Erzrum, dem "Kühlschrank der Türkei".

Die erste Halbzeit war sicherlich nicht das, was sich beide Teams erwünscht und erhofft hatten. Keine Mannschaft schaffte es, Druck hinter den Ball aufzubauen und konzentriert nach vorne zu operieren. Das Match war bis zur 65. Minute geprägt von leichten Ballverlusten und fehlenden Zug zu Tor. Gerade einmal zwei Schüsse aufs Tor standen bis zur 65. Minute für beide Mannschaften auf dem Statistikzettel - das ist wahrlich zu wenig. Es fehlte ein Tor, um beide Mannschaften zu beleben. Und das kam dann auch.

Sivas dreht das Spiel durch späte Treffer

In der 70. Minute war es Arvydas Novikovas, der einem bis zu dem Augenblick toten Spiel plötzlich Leben einhauchte. Emrah Bassan hatte die Vorarbeit geleistet und Novikovas vollendet per Kopf zur Führung für das Heimteam aus Erzurum – 1:0. Doch das war auch der Weckruf für die Gäste aus Sivas. Max-Alain Gradel prüfte in der 74. Spielminute für Sivasspor die Qualität des Aluminiums und man schrammte dabei denkbar knapp am Ausgleich vorbei. Danach ging es allerdings recht zügig und Sivas drückte immer massiver, wollte sich gegen die zweite Niederlage zum Saisonauftakt stemmen. Erdogan Yesilyurt setzte in der 82. Minute das Zuspiel punktgenau und Arouna Kone machte mit dem Kopf das Tor – 1:1.


Doch damit war das Spiel noch nicht erledigt. Hatte Gradel in der 74. Minute noch Pech mit einem Alutreffer, sollte er in der 86. Minuten jubeln dürfen. Hakan Arslan arbeitete vor und Max-Alain Gradel zeigte, dass er mit dem linken Fuß viel kann – 1:2. Erzurumspor wirkte danach sichtbar angeschlagen und brachte nicht mehr viel nach vorne. Auch die fünf Minuten an Nachspielzeit halfen nichts mehr und Sivas verließ als Sieger den Platz.


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