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Suche nach Rebecca geht am Herzberger See weiter

26.3.2019 13:36 Uhr

Am Dienstag führten Suchtrupps der Berliner Polizei am Herzberger See im Osten Brandenburgs die Suche nach der seit fünf Wochen verschwundenen Rebecca weiter.

Ob dort auch wieder ein Taucher eingesetzt wurde, konnte ein Sprecher am Dienstag zunächst nicht sagen.

Die Polizei war bereits am Montag einem Hinweis zu dem kleinen See rund 60 Kilometer südöstlich von Berlin nachgegangen. Im Einsatz waren Spürhunde, ein Boot, Echolot und mindestens ein Taucher. Das Technische Hilfswerk (THW) unterstützte die Suche. Die Polizei hatte den Zugang zum See zum Teil abgesperrt.

Kein entscheidender Hinweis

Fünf Wochen nach dem Verschwinden der 15-jährigen Rebbecca hat die Mordkommission noch keinen entscheidenden Hinweis auf den Verbleib des Mädchens gefunden. Weiterhin hält sie den Schwager von Rebecca für ihren Mörder. Außer einigen Indizien gibt es aber wohl kaum stichhaltige Beweise gegen ihn. Am Freitag war er daher aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Fahndungsaufruf entfernt

Am Montag entfernte die Polizei auch sein Foto aus ihrem letzten Fahndungsaufruf. Es gebe derzeit "keine weiteren Erfolgsaussichten durch die Öffentlichkeitsfahndung", hieß es.

Bislang gingen rund 2000 Hinweise bei der Mordkommission ein.

(be/dpa)