epa/Clemens Bilan

Suche nach Rebecca auch am Freitag erfolglos

8.3.2019 19:57 Uhr

Auch am Freitag durchkämmten Hundertschaften ein Waldgebiet bei Kummersdorf. Auch zwölf Suchhunde, doch trotzdem konnte keine Spur von der verschwundenen Rebecca gefunden werden.

Mittlerweise ist die 15-jährige Rebecca seit zweieinhalb Wochen verschwunden. Die Polizei geht weiterhin von einem Tötungsdelikt aus und hat keine Hoffnung, die Schülerin noch lebend zu finden.

Sechs Leichenspürhunde, sechs Suchhunde für Lebende

Die zweite große Suche der Berliner Polizei nach der verschwundenen Rebecca ist am Freitag ohne Erfolg geblieben. Erneut durchkämmte eine Hundertschaft Polizisten fast den ganzen Tag ein Waldgebiet bei Kummersdorf, einem Ort 50 Kilometer südöstlich von Berlin. Die Polizei setzte insgesamt zwölf Suchhunde aus Berlin, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ein. Sechs waren Leichenspürhunde und sechs Suchhunde für lebende Menschen. Am Abend wurde die Suche vorerst beendet. Am Samstag will die Polizei weiter suchen. Ob das am gleichen Ort geschieht, stand zunächst nicht fest.

Die Polizisten waren mit Stöcken und Schaufeln ausgerüstet und liefen in langen Reihen nebeneinander durch den Kiefernwald. Einige der Hunde wurden an den Autobahnabfahrten Friedersdorf und Storkow und entlang einiger Landstraßen eingesetzt. Das sollte offenbar die möglichen Fahrtstrecken des verdächtigen Schwagers Richtung Kummersdorf klären.

Regen und Wind erschwert den Einsatz

Sogenannte Mantrailer-Hunde sind speziell zum Aufspüren von Menschen ausgebildet. Sie können auch nach Tagen noch menschliche Gerüche voneinander unterscheiden. Mantrailer nehmen den Geruch auch aus der Luft auf und suchen nicht nur über Fährten am Boden. Viel Regen und Wind erschwert aber ihren Einsatz.

Die Berliner Mordkommission geht davon aus, dass Rebecca getötet wurde. Sie will die Leiche finden, um bei den Ermittlungen gegen den verdächtigen Schwager des Mädchens weiterzukommen.

(be/dpa)

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