dpa

Studiosus sagt Iran-Reisen ab

21.1.2020 23:30 Uhr

Der größte Anbieter für Studienreisen in den Iran in Deutschland, Studiosus, hat alle Reisen in den Iran bis zum 31. März ausgesetzt. Grund ist die angespannte Sicherheitslage in dem Land.

Eine zeitnahe Entspannung der Situation zeichne sich auch wegen der zunehmend schwierigeren Wirtschaftslage nicht ab, heißt es auf der Webseite des Reiseveranstalters aus München.

Aktuell hat Studiosus keine Gäste im Iran. Die nächsten Iran-Reisen sollten ab dem 8. März beginnen. Man sehe derzeit keine Möglichkeit, diese Reisen durchzuführen. Weitere Reisen sollen ab dem 4. April beginnen, über diese will der Veranstalter später entscheiden.

Nicht erforderliche Reisen in den Iran besser verschieben

Das Auswärtige Amt rät nach wie vor dazu, nicht erforderliche Reisen in den Iran zu verschieben. Damit sind auch touristische Reisen gemeint.

Iranische Streitkräfte hatten am 8. Januar inmitten einer militärischen Konfrontation mit den USA ein Verkehrsflugzeug abgeschossen. Dabei kamen 176 Menschen an Bord ums Leben. Daraufhin kam es im Iran zu Massendemonstrationen. Die Lufthansa hat ihre Flüge nach Teheran bis Ende März ausgesetzt.

(be/dpa)

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