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Studie: Modehandel in stationären Geschäften schrumpt weiter

8.1.2019 11:52 Uhr

Laut einer aktuellen Marktstudie aus dem Jahr 2018 ist der stationäre Modehandel in Deutschland weiter geschrumpft.

Trotz der insgesamt guten Konsumstimmung in der Bundesrepublik seien die Umsätze der Textilhändler in den Fußgängerzonen und Einkaufszentren im vergangenen Jahr im Schnitt um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das berichtete das Fachblatt "Textilwirtschaft" unter Berufung auf seine regelmäßig durchgeführten Erhebungen im Modemarkt am Dienstag. Damit setze sich die negative Entwicklung der vergangenen Jahre fort.

Bereits 2016 und 2017 hatte der stationäre Modehandel laut "Textilwirtschaft" ein Minus von im Schnitt zwei Prozent verzeichnet. Zurückzuführen sei das schwache Jahresergebnis zum einen auf den Siegeszug des Online-Handels. Zum anderen habe die Textilbranche auch spürbar unter dem ungewöhnlich warmen Wetter im vergangenen Jahr gelitten, berichtete das Blatt. So seien etwa in den vergangenen Monaten dicke Pullover und Wintermäntel kaum nachgefragt und wenn nur mit hohen Preisnachlässen verkauft worden.

(sis/dpa)