Symbolbild: imago images / Waldmüller

Student soll drei Menschen getötet haben

16.5.2019 6:25 Uhr

Die Justiz lässt einen unter Tatverdacht festgenommenen Studenten nach dem gewaltsamen Tod von drei Spaziergängern in den Niederlanden psychiatrisch untersuchen.

Dem 27-Jährigen werde dreifacher Totschlag beziehungsweise Mord angelastet, teilte die Staatsanwaltschaft in Maastricht am Mittwoch mit. Über ein mögliches Motiv des nach Medienberichten hochbegabten Mannes, der an einer Psychose erkrankt sein soll, wurde nichts bekannt.

In einem Park im niederländischen Küstenort Scheveningen war am 4. Mai eine 56 Jahre alte Japanerin beim Gassigehen mit ihren Hund umgebracht worden. Drei Tage danach wurden in der Brunssummerheide nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen eine 63-jährige Frau und ein 68-jähriger Mann getötet.

Der Tatverdächtige war nach Medienberichten in einem psychiatrischen Krankenhaus in Maastricht aufgenommen worden, nachdem er sich dort selbst gemeldet hatte. Später verließ er dieses auf eigene Faust und wurde wenig später gefasst.

(gi/dpa)